WIR STARTEn UNSERE AUSBILDUNG - Ausbildung und regelmäßiges Kolloquium

Ausbildung in Feld-Prozess-Design am IPG

2015 ist es soweit! Es geht los. Viele Menschen haben uns seit Jahren immer wieder danach gefragt. Wir haben lange überlegt, konzipiert, umgeworfen und verschoben – aber was lange währt, wird endlich gut:

Wir freuen uns sehr, im Feburar unsere „große“ Ausbildung in Feld-Prozess-Design zu starten! Sie besteht aus verschiedenen Elementen, die flexibel zu buchen sind:

  • Das Basisseminar

    Über vier ganze Tage führen wir ein in sich geschlossenes Einführungsseminar über Haltungen, Methoden und Ansätze am IPG durch. Der erste Termin 2015 ist vom 12.-15. Februar in Oldenburg. Ein zweiter wird im Herbst folgen. Das Basisseminar ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Projektwoche.

  • Kolloquien für Prozessbegleiter*innen

    Einmal im Monat Donnerstags abends findet ein Kolloquium am IPG in Oldenburg statt. Das Kolloquium des IPG beleuchtet theoretische Fragen, die im Zusammenhang mit unserer Arbeit stehen und neue Ansätze für das Design in kokreativen und transformativen Prozessen liefern. Es beinhaltet in der Regel Vorträge, Erfahrungsberichte und prozessorientierte Reflektion gestalterischer Praxis und ist kostenfrei. Das Kolloquium kann auf Anmeldung von jedem*r besucht werden.

  • Methodentrainings

    Am Freitag nach dem Kolloquium findet jeweils ein ganztägiges Methodentraining am IPG statt. So können Externe Kolloquium und Training miteinander verbinden. Dozent*innen und Trainer*innen sind Seniors aus dem IPG oder in unserem Feld tätige hochqualifizierte Partner*innen.

  • Projektwoche

    Das Herzstück unserer Ausbildung ist die Projektwoche, in der wir tief in ein Feld eintauchen und dies in einem partizipativen Prozess mit den relevanten Beteiligten gestalten. In sieben Tagen Feld-Prozess-Design für einen realen Auftraggeber werden realistische und umsetzbare Entwürfe und Konzepte entwickelt, die zu lebendigen und nachhaltigen Lösungen führen. Daneben erleben die Teilnehmenden einen intensiven Prozess der persönlichen Auseinandersetzung mit dem Kontext, der Gruppe und der jeweiligen Aufgabe, entdecken eigene Potentiale und ihre Fähigkeiten zur Kokreation. Die Teilnehmenden erlernen dabei Methoden aus Design, Planung, Partizipation und Kollaboration und verstehen, was es bedeutet, in und mit einem generativen Prozess zu arbeiten.

  • Prozessarbeit

    Über die Arbeit an eigenen Projekten lernen Prozessbegleiter*innen bei uns innere Prozesse mit denen des Kontextes zueinander in Beziehung zu setzen um daraus Veränderungen und Gestaltungen zu entwickeln. Richtig zaubern lernen wir nur, wenn wir den eigenen Prozess als Teil des größeren Prozesses verstehen. Innerhalb der Ausbildung geschieht dies über die Arbeit an eigenen Projekten.

Hier sind die Termine und Einzelveranstaltungen zu finden: https://www.partizipativ-gestalten.de/category/ausbildung/

Die Ausbildung kann individuell über einen Zeitraum von 1 – 2 Jahren aus unserem Angebot an Fortbildungsterminen und Kolloquien zusammengestellt werden und wird bei Abschluss vom IPG zertifiziert. Für den Abschluss der Ausbildung ist der Besuch des Basisseminars, von mindestens 10 Kolloquien, 8 Methodentrainings und einer Projektwoche notwendig. Hinzu kommt die Durchführung eines eigenständigen Projektes und eine Prüfung. Für die Ausbildung gibt es eine pauschale Ausbildungsgebühr mit der die Teilnahme an allen Veranstaltungen möglich ist. Die Kosten sind reine Kursgebühren. Je nach Veranstaltung können Kosten für Unterkunft und Verpflegung hinzukommen. Ermäßigungen sind auf Anfrage möglich. Selbstverständlich können alle Veranstaltungen auch als Fortbildung einzeln gebucht werden. Alle Veranstaltungen benötigen eine verbindliche Anmeldung. Bei Kolloquien bis zum Tag vorher, bei Methodentrainings bis zwei Wochen vorher und bei mehrtägigen Veranstaltungen einen Monat vorher. Dies sind auch die Fristen zu denen wir uns eine Absage vorbehalten.

Willkommen in der Magierschule!

AUS Ausbildung 2015 Volltext

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