Palodium

Das Palodium ist eine Mischung aus einer Podiumsdiskussion, einem griechischen Kaffeehauspalaver und der Worldcafé-Methode. Es wurde von uns für das Institut Solidarische Moderne entwickelt, welches wiederum den Namen erfunden hat.

Das Palodium verbindet zwei zentrale Anliegen: Zum einen schafft es die Möglichkeit, dass sich in kurzer Zeit viele Teilnehmer*innen einer Veranstaltung über zentrale Themen austauschen und ein erstes Stimmungsbild der ganzen Gruppe zu diesen Themen entsteht bzw. sichtbar wird. Gleichzeitig erreicht das Palodium, dass eine ausgewählte Gruppe von Menschen, zum Beispiel diejenigen, die eine Initiative vorbereitet oder initiiert haben oder auch Fachexperten von allen gehört und wahrgenommen werden und sie ihr Grund- und Sachverständnis als Impuls in die Gruppe geben können

Das Palodium ist in drei Phasen aufgebaut. In der ersten Phase geben diejenigen, die auf dem Podium sitzen, kurze Impulsbeiträge zu einer sehr konkret formulierten Frage. In der zweiten Phase diskutieren die Teilnehmenden die Frage in spontan organisierten Kleingruppen. Die wichtigsten Diskussionsergebnisse werden festgehalten. In der dritten Phase werden dann die Diskussionsergebnisse im gesamten Auditorium vorgestellt und gegebenenfalls diskutiert. Die drei Phasen können mehrmal wiederholt werden. Eine abschließende Diskussion und die Aufbereitung der Diskussionsergebnisse runden das Palodium ab.

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