Mental Mapping – Mit inneren Landkarten arbeiten

Mental Maps sind Zeichnungen von inneren Landkarten. Sie machen sichtbar, wie wir Räume als landkartenähnliches Bild individuell erinnern. Weil jeder Mensch aufgrund seiner individuellen Erfahrung und persönlichen Verfassung seine Umwelt anders wahrnimmt, unterscheiden sich kognitive Karten voneinander, auch wenn der gleiche Ort gezeichnet wird. Gleichzeitig bleiben markante Formen, Punkte und Zeichen trotz unserer subjektiven Wahrnehmung oft im Gedächtnis vieler Menschen ähnlich haften und werden dargestellt.

Mental Mapping ist eine hervorragende Methode der Entwurfsorientierten Partizipation, besonders bei der Planung von lokalen Einheiten wie z.B einer Parkplanung, einer Quartiersplanung in der Stadt oder von einem Dorf. 

Das Zeichnen von Mental Maps macht Spaß, holt jede*n bei sich persönlich ab und bietet einen unverfänglichen Einstieg in das gemeinsame Zeichnen und Präsentieren. 

Mental Maps helfen Planer*innen herauszufinden, wie ein Ort und seine Themen in den Köpfen von Akteuren verankert ist. Wichtige Landmarken, Wege, Grenzen, Bereiche und Knotenpunkte können analysiert werden.

Die Grundlagenforschung zu Mental Maps geht auf den Raumforscher Kevin Lynch zurück, der herausfinden wollte, wie aus subjektivem Wissen Anhaltspunkte für die stimmige Gestaltung von städtischen Räumen abgeleitet werden kann.

In diesen Projekten haben wir z.B. mit Mental Mapping gearbeitet:

Nachhaltigkeitsstrategie Parkfriedhof Ohlsdorf, Hamburg

Neugestaltung Bertha-von Suttner-Park, Hamburg

Neugestaltung Anger Dudweiler, Saarbrücken

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