Kolloquium: Wie können Stadtmacher*innen Stadt machen?

mit Sebastian Beck (vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.)

Mittwoch, 23. Mai 2018, 19.30 Uhr 
Moltkestr. 6a, 26122 Oldenburg

Teilnahme kostenlos, Anmeldung erwünscht


Innerhalb des Kolloquiums geht es um (neue) Kooperationsformen in der Stadtentwicklung durch unterschiedliche lokale Akteur*innen. Wir sprechen über eine Kultur der Kooperation zwischen Kommune, Wirtschaft, organisierter Zivilgesellschaft und einzelnen Bürger*innen, die steigende Relevanz der Zivilgesellschaft als urbaner Akteur sowie neue Qualitäten des Engagements zivilgesellschaftlicher Initiativen in Bezug auf Kompetenzen, Ressourcen und  Netzwerke.

 

Sebastian Beck (vhw) ist Sozialwissenschaftler und arbeitet als Seniorwissenschaftler für den vhw in Berlin. Er betrachtet sich selbst durchaus zu 50 Prozent als Stadtforscher, gleichzeitig aber auch zu 50 Prozent als Aktivist in Sachen Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung. Neben Forschungsprojekten betreut er konkrete Beteiligungsprojekte, aktuell im Hamburg und Berlin. Der Fokus seiner Arbeit liegt auf der Auseinandersetzung mit lokalen Governance-Konstellationen von Stadtentwicklungsakteuren und auf den Partizipations- und Gestaltungspotenzialen auf Seiten der Zivilgesellschaft. Was ihn antreibt ist die Frage danach, wie sich Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse der Stadtentwicklung kokreativ und kollaborativ gestalten lassen: im vielfältigen „Akteursaquarium“ der Stadtgesellschaft. Dabei interessieren ihn vor allem diejenigen, die „zwischen“ den Dingen stehen, die „Intermediären“, die auch Thema seines gemeinsam mit Olaf Schnur 2016 im jovis-Verlag erschienen Buchs „Mittler, Macher, Protestierer“ sind. Aktuell arbeitet er unter anderem gemeinsam mit dem IPG an der Studie „Baugemeinschaften als Impulsgeber für eine nachhaltige Stadtentwicklung“, s.a. www.stadtgestalten.net.

Unsere öffentlichen Kolloquien richten sich an Interessierte, die Lust haben, zukunftsfähige Lösungen gemeinsam zu denken. Sie beleuchten theoretische Fragen, die im Zusammenhang mit unserer Arbeit stehen und neue Ansätze für das Design in kokreativen und transformativen Prozessen liefern. Es beinhaltet u. a. Vorträge, Filmabende, Erfahrungsberichte und prozessorientierte Reflexion gestalterischer Praxis.

Anmeldung unter ausbildung [at] partizipativ-gestalten [dot] de oder +49-441-998489-50

 

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