Kolloquium: Protect Me From What I Want

mit Sascha Wolff (Unabhängiger Berater)
Mittwoch, 23. November 2016, Beginn: 19.30 Uhr 
Moltkestrasse 6a, 26122 Oldenburg
Anmeldung erwünscht


Als Warnhinweis für die kapitalistische Gesellschaft bezeichnet der Philosoph und Kulturwissenschaftler Byung-Chul Han die vor allem durch die US-amerikanische Konzeptkünstlerin Jenny Holzer bekannt gewordene Aussage Protect me from what I want.
Keine Gesellschaft war je so wenigen Zwängen unterworfen wie die heutige. Wir befinden uns in einer Phase der Freiheit. Während das Leben vorheriger Generationen geprägt war durch müssen, leben wir heute in Zeiten des könnens. Es entstehen neue Fragen und neue Herausforderungen. Ausgehend von drei exemplarischen Fragen wollen wir über diese Herausforderungen und damit auch über unsere Freiheit sprechen.
– Wie lässt sich der Erfolg von Design Thinking als Methode erklären?
  Über den Zusammenhang von Innovation und Selbstoptimierung.
– Warum haben wir keine Lust mehr auf glückliche Zufälle?
  Über die Bedeutung und den Verlust von Serendipity.
– Wieso ist Korrelation besser als Kausalität?
  Wie Big Data zum Missverständnis wird.

 

Sascha Wolff ist unabhängiger Berater und Dozent für Human-Centered-Design. Er studierte Philosophie, Politikwissenschaften, Umweltbildung und Design Thinking in Potsdam, Berlin und Bordeaux. Als Gründer und Partner der Berliner Agentur Dark Horse Innovation unterstützt er Akteure aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik bei der Entwicklung und Gestaltung von Produkten, Dienstleistungen und Organisationskulturen.

Anmeldung unter ausbildung [at] partizipativ-gestalten [dot] de oder +49-441-998489-50

 

Quelle nebenstehendes Bild: Luca Pedrotti – protect me from what I want (https://www.flickr.com/photos/thinkless/4239530041)

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