Kolloquium: Krise und Transformation

Mit Jascha Rohr
Mittwoch, 06. Februar 2019, 19.30 Uhr 
Moltkestrasse 6a, 26122 Oldenburg

Teilnahme kostenlos, Anmeldung erwünscht:
ausbildung [at] partizipativ-gestalten [dot] de oder
+49-441-998489-50


Die kommenden Veranstaltungen widmen wir den vier Phasen unseres Feld-Prozess-Modells und arbeiten intensiv zu den Themen ResonanzKrise, Emergenz und Kultivierung. Bei der terminlichen Ausgestaltung haben wir uns an den Jahreszeiten orientiert. Im Winter – Zeit für Rückzug, Introspektive und Reflexion – beschäftigen wir uns deshalb innerhalb des Kolloquiums und anschließenden Methodentrainings mit dem Thema Krise. 

Krisen sind unangenehm und unausweichlich: Sie tun weh, reißen Dinge auseinander, verändern alles und verlangen nach schmerzhaften Entscheidungen. Wenn wir einer Krise entgehen oder ausweichen können, dann tun wir das in der Regel gerne. Aber sollten wir das? Was sind Krisen eigentlich, woher kommen sie, was können wir aus ihnen lernen? Und bringen sie uns vielleicht sogar weiter?

Wir verstehen in unserer Arbeit Krisen als den Punkt, an dem Transformation überhaupt erst möglich werden kann. Ohne Krise keine Kreativität, keine Innovationen und keine Veränderung. Das gilt im Unternehmen und Berufsleben genauso wie im privaten Leben und in der persönlichen Entfaltung. Wo es Entwicklung, Wachstum und Lernen gibt, ist die Krise oft schon da gewesen.

Anhand kurzer Beispiele zeigen wir, warum wir die Krise willkommen heißen sollten und wie sie uns durch längst notwendige Veränderungsprozesse führt. Egal ob als Planer*in, Prozessbegleiter*in, Designer*in oder Führungskraft: Krisen zu verstehen und mit ihnen umgehen zu können, nimmt uns die Angst und hilft uns, den nächsten großen Schritt nach vorne zu machen.

Unsere öffentlichen Kolloquien richten sich an Interessierte, die Lust haben, zukunftsfähige Lösungen gemeinsam zu denken. Sie beleuchten theoretische Fragen, die im Zusammenhang mit unserer Arbeit stehen und neue Ansätze für das Design in kokreativen und transformativen Prozessen liefern. Sie beinhalten unter anderem Vorträge, Filmabende, Erfahrungsberichte und prozessorientierte Reflexion gestalterischer Praxis.

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