Kolloquium: Anthroposophische Architektur? Peinlich?!

Waldorfschule Tartu

mit Lars Frerichs
Mittwoch, 05. April 2017, 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr
Moltkestrasse 6a, 26122 Oldenburg
Anmeldung erwünscht


Demeter-Landwirtschaft, Weleda-Heilmittel, GLS-Bank, Eurythmie, Waldorfpädagogik. Der Einfluss der Anthroposophie ist allgegenwärtig! Rudolf Steiner wäre heute vielleicht nicht unzufrieden – war es doch für ihn eine Herzensangelegenheit, dass die von ihm entwickelte Anthroposophie nicht nur Theorie bleibt, sondern stattdessen praktisch wird und in den Alltag eingreift.

Die durch Steiner inspirierte „anthroposophische Architektur“ jedoch fristet ein Schattendasein. Seine künstlerische Herangehensweise und seine Architektur inspirierten viele Künstler der frühen Moderne. Steiners Architektur galt als revolutionär und strotzte vor innovativen Ansätzen. Heute gilt die Architektur vieler anthroposophischen Einrichtungen als bieder oder „peinlich“. Zu Recht?

Sind die künstlerischen Ansätze nicht mehr zeitgemäß? Woran liegt es, dass „anthroposophische Architektur“ es nicht geschafft hat, sich zu etablieren? Wie kann „anthroposophische Architektur“ helfen, die Zukunft zu bereichern? Was zeichnet sie aus? Und ganz wichtig die Frage: Werden für Anthroposophenkinder andere Schulen benötigt als für Nichtanthroposophenkinde

Lars Frerichs arbeitet als Architekt in Oldenburg und leitet den „deutschen“ Teil des niederländisch-deutschen Architekturbüros „neun grad architektur“. Das Architekturbüro bearbeitet Projekte im Spannungsfeld zwischen Goetheanum und Supermarkt. Das Büro wurde mit mehreren Auszeichnungen versehen, u.a. dem BDA-Preis des Landes Niedersachsen. Das Architekturstudium an der anthroposophisch fundierten Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft, sowie Arbeitsaufenthalte in Architekturbüros in Budapest und Amsterdam waren prägend.

 

 

Anmeldung unter ausbildung [at] partizipativ-gestalten [dot] de oder +49-441-998489-50

 

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