Klimapolitik in Oldenburg

 

Die Fridays for Future Bewegung hat es im letzten Jahr mit wöchentlichen Demonstrationen geschafft, ihre Forderungen in die Öffentlichkeit zu tragen. Auch wenn in Zeiten der Pandemie die Demonstrationen nur noch eingeschränkt möglich sind, arbeiten FFF stetig daran ihren Forderungen Gehör zu verschaffen. Dass diese Forderungen aktiv aus einer Streikbewegung in das politische Wirken und Handeln transformiert werden können, zeigt die Stadt Oldenburg, FFF Oldenburg und das IPG. 

Zusammen wurde ein Format einwickelt, bei dem Mitglieder:innen von FFF, Expert:innen, Ratsmitglieder:innen verschiedener Fraktionen und Vertreter:innen der Stadt Oldenburg einen „Handlungsrahmen für nachhaltige Ratsbeschlüsse und konkrete Klimaschutzmaßnahmen“ konkretisierten und Beschlussvorschläge für den Ausschuss erarbeiteten. Wie konkret diese Arbeit wurde, zeigt der entstandene „Leitantrag – Ansätze für wirksamen Klima- und Umweltschutz auf lokaler Ebene“ der im Ausschuss für Stadtgrün, Umwelt und Klima eingereicht wurde. 

Wir haben bereits zwei Workshops erfolgreich durchgeführt und 

weitere Workshops sind geplant. Diese können dank flexibler Methoden und Formate auch in Zeiten von Kontaktbeschränkung wirkungsvoll durchgeführt werden. 

Dieses Beispiel zeigt eindrücklich, wie moderne, unvoreingenommene, methoden- und ergebnisoffene Prozessbegleitung es schaffen kann, Teilnehmer:innen aus verschiedensten Arbeits- und Wirkungskreisen zusammenzubringen und ein fruchtbares Fundament für konstruktive Entwicklung entstehen zu lassen. Wir vom IPG waren begeistert, in welche kurzer Zeit, komplexe Ideen, Visionen und Anträge in kokreativer Zusammenarbeit entstanden sind. 

 

 

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