Hasesee Bramscher: Ein Stadtsee mit viel Entwicklungspotential Zukunftswerkstatt

Der Bramscher Hasesee ist ein zentral in der Stadt Bramsche in Niedersachsen gelegenes, gern genutztes Naherholungsgebiet. Trotz der Vielzahl der bestehenden Angebote steckt in dem gesamten Gelände rund um den Hasesee noch viel Entwicklungspotenzial. Die Erweiterung des Hasesees und dessen Außenbereich bietet der Stadt Bramsche die Chance, das gesamte Gelände nochmals aufzuwerten. Doch damit einhergehend eröffnen sich für die Stadtverwaltung viele Fragen:

Wie kann das Naherholungsgebiet noch attraktiver gestaltet und sinnvoll ergänzt werden? Welche Bedürfnisse haben die Bramscher Bürger*innen an den See? Durch welche Gestaltungselemente könnte der See und das angrenzende Areal diesen Bedürfnissen gerecht werden?

Mit einem maßgeschneiderten Beteiligungsprozess, den die Stadtverwaltung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ initiierte, haben wir die Stadt Bramsche unterstützt, die wesentlichen Schnittmengen, Konfliktlinien, Erkenntnisse, offene Fragen, Bedürfnisse, und erste Produktideen für den Auftakt des Prozesses gemeinsam mit den diversen Interessengruppen und Bürger*innen herauszuarbeiten.

Der Prozess war in zwei Phasen untergliedert:

In einem internen Workshop haben wir zunächst mit Vertreter*innen der Bramscher Stadtverwaltung und der Programmstelle „Demokratie leben“ das konkrete Vorgehen der Beteiligung konzipiert, erste Potenziale und Qualitäten ausgemacht und daran angelehnt erste Ideen zur Weiterentwicklung gesammelt.

Aufbauend hierauf wurden die Bramscher Bürger*innen zur Teilnahme an einer halbtägigen Zukunftswerkstatt eingeladen. An eine Themen- und Methodikeinführung anschließend erarbeiteten die Teilnehmenden innerhalb der Zukunftswerkstatt in drei unterschiedlichen Workshops Szenarien für die zukünftige Entwicklung des Areals. Die Vorstellung aller Planungs-Ergebnisse im Abschlussforum war eine große Freude und bildete die Fülle und den Ideenreichtum der Bramscher deutlich ab. Das Nebeneinander verschiedener Interpretationen und Lösungen sorgte immer wieder für Zustimmung und Aha-Effekte. Die vielen Gemeinsamkeiten konnten von allen wahrgenommen und bestätigt werden, was wiederum das Gefühl von Verbindung und gemeinsamer Sache unterstrich.

Der abschließende satte Applaus kam von Herzen galt allen Beteiligten gegenseitig. Die erste Zukunftswerkstatt in Bramsche wurde zum rundum gelungenen gemeinsamen Erfolgserlebnis aller Beteiligten.

Auftraggeber: Stadt Bramsche
Zeitraum: 09.2019-01.2020
Leistungen:
Prozessbegleitung, partizipative Verfahrensgestaltung, Zukunftswerkstatt, Dokumentation

A community in Hamburg Wilhelmsburg has achieved what many others are still dreaming of: About six years ago, they moved into a beautiful house with garden at the idyllic Veringkanal in the Reiherstiegsviertel together and built and furnished their everyday life together!  But what happens when this first big goal is reached and the great euphoria and the need for intensive productive cooperation slowly fades away? How can groups continue to grow together, discover new visions for themselves and meet existing diversity and the resulting potential for conflict within a group in a constructive and appreciative manner?

At this point the community contacted us with the request to design and moderate a one-day evaluation and vision day for the group.

Based on a first interview, we gained a basic overview of the potential topics and needs of the group and developed a concept for the day.
Together with the group we first sensed the painful vacuum and then filled it bit by bit with new images, ideas and visions over the course of the day. We guided the group through the day with a variety of methodical creative tools, which offered space for positive memories but also pain, appreciation and constructive criticism, self- and group reflection, lines of conflict and common ground and the creative development of approaches and visions. We responded flexibly to the group by adapting our methodology to the situation and needs. At the end of the day, a deeper understanding of individual needs and a new „we“ feeling had set in within the group. The initial pain and disappointment on the faces had changed into a smile of hope, understanding, thanks and confidence.
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