Cocreating Trade Policy – politisch gestalten statt verhandeln

Wer bessere Politik haben will, muss die Verfahren ändern.

Wir alle erinnern uns noch an die zähen Koalitionsverhandlungen vor einem halben Jahr, die Verhandlungen um den Ausstieg des Vereinigten Königreichs aus der EU oder die Verabschiedung eines Handelsabkommens mit den USA. All diesen politischen Ereignissen ist gemein, dass die Koalitionäre, Kommissionsmitglieder oder Regierungsvertreter*innen durch Verhandeln, Feilschen und Argumentation versuchen, zu politischen Lösungen zu kommen.

Wir sind der Meinung: Wer bessere Politik haben will, muss die politischen Verfahren ändern

Wenn wir auf folgende Fragen ergebnisoffen, transparent und partizipativ Lösungen entwickeln wollen:

  • Welche Politik braucht Deutschland in den nächsten 20 Jahren?
  • Wie soll die Zukunft der Europäischen Union gestaltet werden?
  • Oder wie wollen wir den globalen Handel organisieren?

… dann brauchen wir andere Methoden, Formate und andere Haltungen für die Arbeit an diesen Themen. Es sollte darum gehen, politische Lösungen gemeinsam zu gestalten und nicht um faule Kompromisse zwischen partikularen Interessen zu feilschen.

In unserem jüngsten Projekt „Cocreating European Trade Policy“ erkundeten wir an der Entstehung von Freihandelsabkommen beispielhaft die Art und Weise, wie derzeit internationale politische Verhandlungen organisiert werden. Wir skizzieren Möglichkeiten, wie diese im Sinne kokreativer und partizipativer Prozessgestaltung angepasst werden können und entwerfen ein Projekt, mit dem wir die demokratischen Innovationen von kleiner Ebene auf größere Ebene übersetzen wollen.

Den vollständigen Bericht zum Download finden Sie hier. Gerne schicken wir Ihnen auf Nachfrage auch ein gedrucktes Exemplar zu.

Die deutsche Pressemitteilung finden Sie hier und die englische hier.

Wir freuen uns, wenn Sie Interesse an den Analysen und Ideen finden und laden Sie ein mit uns in Austausch zu folgenden Themen zu treten:

  • Was sind die nächsten Schritte der demokratischen Entwicklung in Europa und global?
  • Welche Rolle können politische, zivilgesellschaftliche, wirtschaftliche und wissenschaftliche Organisationen dabei spielen?

Wir freuen uns über Ihr Feedback, Ihre Fragen und Ihre Anregungen.

Jascha Rohr
j [dot] rohr [at] partizipativ-gestalten [dot] de
0441 – 99 84 89 50

 

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