Basisseminar: Partizipatives Gestalten und Kollaborative Demokratie

Mit Sonja Hörster und Jascha Rohr
27. Februar, 19.30 Uhr (Kolloquium) und
28. Februar – 2. März 2019, ganztägig

IPG, Moltkestr. 6a, 26122 Oldenburg

Max. 16 Teilnehmende, Anmeldung notwendig:
ausbildung [at] partizipativ-gestalten [dot] de oder
+49-441-998489-50
Teilnahmegebühr: 840 €, Studierende 420 €

Ihre Teilnahme kann im Sinne einer Weiterbildung finanziell unterstützt werden: Unsere Ausbildung entspricht den inhaltlichen und qualitativen Vorgaben der Bildungsprämie und des Hamburger Weiterbildungsbonus. Ebenfalls werden Weiterbildungsmaßnahmen von Beschäftigten niedersächsischer Unternehmen durch das Land Niedersachsen (Weiterbildung in Niedersachsen (WiN)) gefördert.


Das Basisseminar ist ein in sich abgeschlossenes Einführungsseminar in die Haltungen, Methoden und Ansätze des IPG. Es behandelt die praktischen Felder partizipativen Gestaltens und kollaborativer Demokratie und führt in den theoretischen Ansatz des Feld-Prozess-Designs ein. Darüber hinaus bildet es die Basis für das Ausbildungsprogramm des IPG.

Das Seminar richtet sich an alle, die professionell in und mit Gruppen lebendige und zukunftsfähige Lösungen und Projekte entwickeln und umsetzen: in Architektur und Planung, Politik, Gesellschaft und Verwaltung, Design und Gestaltung, Organisationsentwicklung und Veränderungsprozesse, Entrepreneurship und Führung.

Die Fortbildung stellt grundlegende Konzepte, Haltungen und Methoden des partizipativen Gestaltens vor. Ziel ist es, Teilnehmenden ein umfassendes Verständnis von Gestaltungs- und Beteiligungsprozessen zu vermitteln. Wir bieten Ihnen das Handwerkszeug, um offen, kreativ und agil mit diesen Prozessen zu arbeiten, so dass sich das gesamte vorhandene Potential entfalten kann und konkrete, umsetzbare, nachhaltige und lebendige Ergebnisse erzielt werden. Die Teilnehmenden erarbeiten sich unter anderem

Konzepte: Kollaborative Demokratie, Prozess-Feld-Modell, Partizipation auf Basis der Prinzipien Augenhöhe – Selbstermächtigung – Transparenz, generative Prozesse und agile Organisationsmodelle;

Haltungen: sich mit dem Kontext/Feld verbinden; Krisen für den Prozess produktiv nutzen; Ergebnisorientierung und Offenheit für Emergenz im Prozess;

Methoden: Design Thinking, Planungswerkstatt, Bundeswerkstatt, Scrum, Open Space, entwurfsorientierte Mediation, Community Organising u.v.m.; Methodenauswahl und Prozessdesign.

Die Fortbildung besteht aus theoretischem und methodischem Input sowie praktischen Übungen, in denen reale Fallbeispiele bearbeitet werden.

Als Teilnehmende haben Sie nach dem Seminar einen umfassenden Überblick über Methoden und Verfahren guter Beteiligung und Zusammenarbeit und sind in der Lage, Ihre eigenen Formate, Veranstaltungen und Prozessdesigns zu entwerfen.

Die erfolgreiche Teilnahme an dem Seminar ist gleichzeitig Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme an unserer Ausbildung zum*zur Feld-Prozess-Designer*in.

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